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BALI SALZ

GÖTTLICHES SALZ AUS BALI

Bali hat viele Namen. Einer der bekanntesten ist „Nusa Dewata“, „Insel der Götter“. Die Gottheiten des balinesischen Hindu-Pantheons sind allgegenwärtig, im Haushalt ebenso wie im Tempel, im Reisfeld, in den vulkanischen Bergen und an den von Lava schwarz gefärbten Küsten, wo die Menschen bis auf den heutigen Tag auf traditionelle Weise und mit Hilfe ihrer Götter das schmackhafte und mineralstoffreiche Bali-Salz, eines der besten Fleur de Sel der Welt, herstellen.

Kaum erscheint im Osten über dem Horizont Surya, der Sonnengott, beginnt die beschwerliche Arbeit der Salzmacher von Kusamba, die in zwei grossen, an einem Tragjoch baumelnden Palmblattbehältern Meerwasser auf rechteckig aufgeschüttete Trocknungsfelder aus schwarzem Sand bringen. Hier vermischt sich das salzhaltige Element aus dem Reich des Meergottes Baruna mit der Mutter Erde, Pertiwi, zu einer schlammartigen Substanz, die mit der Kraft Suryas, der Sonne, trocknet. Die salzhaltige Erde wird nun in Bottichen gesiebt. Die herausgelöste Sole wird in halbierten, ausgehöhlten Kokospalmstämmen erneut der Sonne ausgesetzt und so lange getrocknet, bis das auskristallisierte, blütenweisse Salz mit Hilfe einer Kokosschale ausgekratzt, in konische Bambus-Flechtbehälter geschöpft und so in den Verkauf gebracht werden kann.

In dieser Form gelangt das aromatische, an Mineralien und Spurenelementen reiche Salz aus Kusamba auch nach Muntigunung, einer Ansammlung von 34 nordbalinesischen Weilern, deren Bewohner noch bis vor kurzem in struktureller Armut lebten, ehe der schweizerische Verein „Zukunft für Kinder“ (www.zukunft-fuer-kinder.ch) sich aufmachte, das Schicksal dieser vergessenen Menschen nachhaltig zu verbessern. Zu den Tragpfeilern dieses einzigartigen Projekts der Hilfe zur Selbsthilfe gehört unter anderem die Produktion qualitativ hochstehender Lebensmittel, die unter der Marke „Muntigunung“ in den Verkauf gelangen. Dazu gehört das naturbelassene Salz von Kusamba, das von ehemaligen Bettlerinnen mit fein gemahlenen Rosellablüten (wildem Hibiskus) zu einem rötlichen Finishing-Salz vermischt wird, das besonders gut zu Dips, Fisch und Meerfrüchten passt.

Neben dem Rosellasalz, das die Farbe des Schöpfergottes Brahma, Rot, trägt, stellen die Frauen von Muntigunung seit einiger Zeit auch das grüne Moringa-Salz aus Blättern des ayurvedischen Lebensbaums Moringa olifeira (Meerrettichbaum) her, dessen ausbalanciertes, mineralisch-pflanzliches Bouquet sich für Curries aller Art eignet und dessen Farbe, Grün, ideal zu Vishnu, dem göttlichen Erhalter, passt. 

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